Schweden
Das Land
Das flächenmäßig viertgrößte Land Europas teilt sich die Skandinavische Halbinsel mit Norwegen, das im Westen angrenzt und bis zum nördlichen Atlantischen Ozean reicht. Der schwedischen Küste sind zahlreiche Inseln vorgelagert; die beiden größten sind Gotland und Öland nahe der Südostküste.
Nordschweden umfasst eine Region mit Hochebene, die entlang des Bottnischen Meerbusens zu einer Küstenebene hin abfällt, an der Grenze zu Norwegen jedoch zum Kjólen-Gebirge ansteigt. Der Großteil der rund 95000 Seen des Landes liegt in dieser gebirgigen Region.
Die Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 1.572 km, von Osten nach Westen 499 km. Die Landgrenze zu Norwegen ist 1.619 km lang, die zu Finnland 586 km.
Schwedens Klima ist für seine geografische Lage ziemlich mild. Es wird vor allem durch die Nähe zum Atlantik mit dem warmen Golfstrom bestimmt.
Die Menschen
Schweden hat etwa 9,11 Millionen Einwohner. 90,8 % sind ethnische Schweden. Heute leben noch etwa 20.000 Samen in Schweden. Mehr als 75 % der schwedischen Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen schwedischen Kirche an.
Weitere Informationen
Besonders bekannt ist Schweden für die größte Zahl an Elchen in Europa.
Trotz umfangreicher Abholzungen für die Landwirtschaft im Süden ist insgesamt über die Hälfte des Landes bewaldet. Schweden ist trotz seiner wenig ergiebigen Vorkommen an Erdöl und Kohle reich an Bodenschätzen, die sich überwiegend im Nordosten konzentrieren. Zu den bedeutendsten gehören Eisen-, Zink-, Blei-, Kupfer- und Silbererz sowie fast ein Sechstel der bekannten Uranreserven der Erde. Der Fremdenverkehr trägt mit etwa 3 % (3,3 Mrd. Euro, 2000) zu Schwedens BIP bei. Vier Fünftel der Touristen sind Inländer und nur ein Fünftel kommt aus dem Ausland.
Seit 1995 gehört das Land zur Europäischen Union.

